Unsere Schafherde ist zurück!

Schafherde im Frühling

Natürlich ist nicht „unsere“ Schafherde. Die über 1.000 Tiere große Wanderschafherde von Schäfer Albus zieht im Jahreszyklus durch den Taunus und macht zweimal jährlich im April und Spätsommer für jeweils mehrere Wochen Station auf den großen Wiesenhängen zwischen Engenhahn und dem Wildpark. Aber für uns ist das Bild unseres Dorfes erst so richtig komplett, wenn die Schafe blöckend über die Wiesen ziehen und es nach „Land“ riecht.
Tiere gehören einfach zu einer traditionellen, bäuerlichen geprägten Landschaft im hohen Taunus. Die Herde des Taunussteiner Schäfers ist die größte in der Region.

 

Schafherde bei Engenhahn im Taunus

Schafe als Landschaftspfleger

Schafbeweidung hat nicht nur eine lange Tradition im Taunus, sondern spielt auch aktuell in der Landschaftspflege eine immer wichtigere Rolle. Schafe eignen sich optimal zur Pflege und Offenhaltung fast aller Flächen, insbesondere auch in steilem Gelände. Ohne eine regelmäßige Beweidung, würden die großen Wiesenhänge in kürzester Zeit verbuschen. Einjährige Pflanzen, wie dir Glockenblume hätten sonst keine Chance mehr. Anstelle der Beweidung durch Schafe, müssten die Hänge aufwendig maschinell gemäht werden. Das wäre nicht nur teuer für die Gemeinden, sondern auch wegen der Bodenverdichtung und -schäden durch schwere Maschinen nicht sinnvoll – von Lärm uns Gestank mal ganz abgesehen.

Glockenblumen

Insofern gehen hier Naturschutz und Tierhaltung eine vorbildliche Symbiose ein. Wir freuen uns jedenfalls jedes Jahr aus „unsere“ Schafe und die vielen frisch geboreren Lämmer.

Schafbeweidung zur Landschaftspflege

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