Frisch hergestellt: Brennnessel-Pesto

brennnessel01Die Brennnessel, jeder kennt sie, aber kaum jemand mag sie. Ihren schlechten Ruf hat sie aus zwei Gründen:

Wer mit einer Brennnessel in Berührung kommt, merkt dies sofort. Die Haut brennt und kribbelt, rote Quaddeln bilden sich. Schuld daran sind die Abwehrstoffe der Pflanze, Histamin und Ameisensäure, die sich in den sogenannten Brennhaaren befinden.

Im Garten möchte die Pflanze auch niemand so recht haben. So überwuchert die Brennnessel durch ihr schnelles Wachstum alle anderen Pflanzen und ist kaum zu bändigen. So ist sie zum Inbegriff des Unkrauts geworden.

Dabei tun wir der Brennnessel aber unrecht. Urtica dioica, so ihr Lateinischer Name, gehört zu den seit dem Altertum bekannten Heilpflanzen. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Brennnessel gegen Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme hilft, sowie entzündliche Darmerkrankungen lindern kann. Die Blätter der Brennnessel enthalten 3-mal so viel Eisen wie Spinat.

Die Brennnessel eignet sich außerdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres würzigen Geschmackes. Man kann sie als Brennnesseltee trinken, Salate damit verfeinern, oder auch wie Spinat essen.

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 Wir haben etwas anderes probiert: Brennnessel-Pesto

Bei der Ernte muss man schon etwas aufpassen, um nicht mit den Brennhaaren in Berührung zu kommen, aber mit Handschuhen ist das kein Problem. Wir ernten nur die ganz jungen Triebe der Pflanzen von abgelegenen, sauberen Waldlichtungen. Jetzt Anfang Mai ist die beste Zeit, Brennnesseln zu pflücken.

Sie fragen sich jetzt sicher: Muss man beim Verzehr Angst haben, dass es im Gaumen brennt? Nein, natürlich nicht. Die Brennnesselblätter werden nach der Ernte kurz mit heißem Wasser gewaschen und verlieren hier ihre brennende Wirkung völlig. Verfeinert haben wir die Blätter mit gerösteten Kernen (Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Kürbiskerne und Sesamsamen) sowie mit Zitronensaft, Knoblauch, Gewürzen und gutem Olivenöl.

Sehen sie nicht lecker aus? Die kleinen Gläser mit dem gesunden Wildkräuter-Pesto.

Brennnessel-Pesto (200 ml)

Wer möchte, kann dem Brennnessel-Pesto noch Parmesan- oder Feta-Käse hinzugeben, nötig ist das aber nicht. Das Pesto schmeckt auch ohne Käse.

Servieren Sie Brennessel-Pesto zu leckerer Pasta, Tomate mit Mozzarella oder genießen Sie es einfach nur auf Brot oder als Dip.

Unser Brennessel-Pesto gibt es in folgenden Größen:

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